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FAQ

Was ist Leasing?
Sehr vereinfacht versteht man unter Autoleasing die Überlassung eines Leasingobjekts (hier also das Leasingfahrzeug) durch einen Leasinggeber, also beispielsweise eine Leasinggesellschaft (hier also Bank) oder einen Händler, an den Leasingnehmer über die Dauer eines vorher festgelegten Zeitraums, der typischerweise zwischen 12 oder 60 Monaten liegt. Durch verschiedene Arten des Leasings gilt es Parameter wie Leasingdauer, Restwert, Sonderzahlung/Anzahlung und Leasingraten wie auch optional Andienungsrecht, Kaufoptionen, etc. durch den Leasingvertrag festzulegen. Im Unterschied zu einem Kredit ist der Leasingnehmer nicht Eigentümer des Leasingobjekts, sondern der Leasinggeber. Das Autoleasing ist damit eine Finanzierungsform, die mit einer Langzeitmiete vergleichbar ist.
Während der Dauer des Leasings zahlt man mit den monatlichen Raten den Wertverlust, der dem Eigentümer des Objekts durch die Nutzung entsteht. Die Leasingrate wird ganz vereinfacht durch den Restwert des Leasingobjekts nach Vertragslaufzeit berechnet. Dieser Restwert wird vom Kaufpreis abgezogen, wobei aber Zinsen, gesetzliche Vertragsgebühren usw. hinzugerechnet werden. Diese Summe wird dann durch die monatliche Laufzeit dividiert und daraus ergibt sich die Leasingrate, welche der Leasingnehmer an den Leasinggeber monatlich zahlen muss.
Was ist das Restwertleasing?
Abhängig von Vertragsdauer, voraussichtlicher Kilometerleistung, Kaufpreis und noch einigen anderen Faktoren wird ein sogenannter „Restwert“ ermittelt, welcher auf das Leasingobjekt bei Vertragsende zutreffen sollte. Die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem festgelegten Restwert, dividiert durch die Laufzeit ergibt die monatliche Leasingrate.
Diese monatliche Rate kann durch eine einmalige Zusatzzahlung, Anzahlung oder eine höhere Schlusszahlung sehr stark variieren und sinken. Interessant ist das für Personen, welche gerne eine geringe monatliche Rate hätten. Genauso kann man den Restwert nach jeweiliger Gesetzeslage geringer oder sehr gering ansetzen (in Österreich mind. 10% des Kaufpreises), somit fällt die monatliche Rate wesentlich höher aus. Dies kann beispielsweise für Unternehmer interessant sein.
Beim Restwertleasing haftet der Leasingnehmer (nicht die Bank als Leasinggeber) für den Restwert am Vertragsende. Unter Umständen kann der Restwert aber höher ausfallen als der tatsächliche Marktwert des Fahrzeuges. In diesem Fall müsste der Leasingnehmer für die Differenz aufkommen. Andererseits kann durch eine vorzeitige Veränderung des Restwerts nach unten der Restwert wesentlich günstiger ausfallen als der Marktwert. Somit hätte man am Vertragsende einen großen Vorteil, wenn man das Auto kaufen will. In der Regel ist der vorgeschlagene Restwert der Leasinggeber aber der Wert, bei dem das Auto problemlos eingetauscht oder zurückgegeben werden kann, ohne das erhebliche Kosten wegen Marktdifferenzen aufkommen.
Wovon hängt die Höhe der Leasingrate beim Restwertleasing ab?
Abhängig von Vertragsdauer, voraussichtlicher Kilometerleistung, Kaufpreis und noch einigen anderen Faktoren wird ein sogenannter „Restwert“ ermittelt, welcher auf das Leasingobjekt bei Vertragsende zutreffen sollte. Die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem festgelegten Restwert, dividiert durch die Laufzeit ergibt die monatliche Leasingrate.
Somit kann man vereinfacht sagen: Je höher der Restwert, desto geringer ist die Leasingrate.
Die monatliche Rate kann durch eine einmalige Zusatzzahlung, Anzahlung oder eine höhere Schlusszahlung sehr stark variieren und sinken. Bei einer Anzahlung von 3600€ und einer Laufzeit von 36 Monaten, verringert sich die monatliche Rate grundsätzlich um 100€ (3600€ / 36 Monate = 100€). Genauso kann man den Restwert nach jeweiliger Gesetzeslage geringer oder sehr gering ansetzen (in Österreich mind. 10% des Kaufpreises), somit fällt die monatliche Rate wesentlich höher aus. Dies kann beispielsweise für Unternehmer interessant sein.
Welche anderen Leasingvarianten gibt es?
Neben dem Restwertleasing gibt es noch sehr viele andere Leasingvarianten. Oft haben gleiche Leasingmodelle bei verschiedenen Banken einen anderen Namen. Beispielsweise wird ein Restwertleasing auch unter Teilamortisation-Leasing angeboten. Wir möchten an dieser Stelle die häufigsten Leasingvarianten ganz kurz und bündig vorstellen:
Vollamortisation-Leasing: Diese Leasingvariante ist ähnlich wie ein Restwertleasing, mit dem Unterschied, dass das Objekt solange geleast wird, bis es komplett abbezahlt ist und somit kein „Restwert“ entsteht. Oft kann man dieses Leasing auch mit einem Kredit vergleichen.
Depot-Leasing: Anstatt einer Anzahlung oder einer Sonderzahlung kann man eine „Depot-Zahlung“ tätigen. Dieses Depot mindert die Höhe des Finanzierungsvolumens und bleibt während der kompletten Leasinglaufzeit erhalten. Somit hat man den Vorteil, dass die monatliche Rate etwas geringer ist als bei keiner Anzahlung. Durch das Depot hat man bei Leasingende die Möglichkeit, dass Auto um die Höhe des Depots günstiger ankaufen zu können, oder man nimmt das Depot wieder mit ein einen neuen Leasingvertrag. Sollten Sie keinen Leasingvertrag mehr abschließen, wird das Depot wieder ausgezahlt.
Operating-Leasing: Ist grundsätzlich auch sehr ähnlich dem Restwertleasing. Man kann genauso die Laufzeit variieren und eine mögliche Sonderzahlung leisten, der Unterschied liegt aber darin, dass es offiziell keinen Restwert gibt und der Leasinggeber für die Verwertung des Fahrzeugs nach Leasingende verantwortlich ist. Zusätzlicher Vorteil für Unternehmer: Durch die Nutzung ohne Restwert entfällt die Berechnung für den Aktivposten. Dadurch kann man unter Berücksichtigung des Privatanteils das monatliche Entgelt in voller Höhe absetzen.
Welche Vorteile bietet das Leasing?
Ein großer Vorteil beim Leasing ist, dass man das Auto über eine vertraglich feste Laufzeit „mietet“ und das Fahrzeug nach der Laufzeit im Normalfall wieder zurückgeben kann, ohne dass weitere Kosten entstehen. Somit hat man nach der Laufzeit wieder alle Möglichkeiten, sei es ein neuer Leasingvertrag (beispielsweise durch ein neues Modell, bessere Technik, weniger Verbrauch usw.) die Weiterfinanzierung des jetzigen Fahrzeuges, ein Barkauf oder was auch immer. Dadurch, dass das Leasingauto nicht im eigenen Besitz ist (und kein Kredit dafür notwendig war), ist auch die Liquidität vor Banken und Kreditinstituten besser. Ein großer Vorteil sind auch die unterschiedlichen Leasingvarianten und die Kostentransparenz. Sei es das klassische Restwertleasing, bis hin zum Operating Leasing, ohne Anzahlung, viel Anzahlung, kurze Laufzeit, lange Laufzeit – man ist einfach viel flexibler als in der Regel bei einem Barkauf oder einem Kredit. Zudem kann man durch kürzere Leasinglaufzeiten auch sehr an Wartungskosten und Reparaturen sparen, da neuere Autos längere Wartungsintervalle haben. Zudem werden Defekte auch oft durch die Herstellergarantie ohne weitere Kosten behoben. Auch Leasingrückläufer sind interessant, da sie in der Regel noch eine Zeit lang leasingfähig sind aber schon eine hohe Wertminderung hinter sich haben und somit monatlich sehr günstig sind.
Was muss man vor dem Leasing beachten?
Jede Person sollte sich, wie bei jedem Fahrzeugkauf, die Frage stellen, was man wirklich braucht und was man sich tatsächlich leisten kann. Unter Umständen ändern sich die persönlichen Umstände und Bedürfnisse sehr kurzfristig und daher sollte man schon vorab nachdenken welches Fahrzeug und welches Modell zu jemanden am besten passt. Durch die Möglichkeit des Leasings haben Leasingnehmer die Möglichkeit ihr Traumauto zu fahren, welches sie zum gleichen Zeitpunkt oft nicht in bar bezahlen hätten können. Die monatliche Belastung ist als Einzelne oft nicht sehr hoch, aber es kommen noch weitere Kosten wie Versicherungen, Treibstoff, Wartungen und Reparaturen hinzu, zudem hat man auch bei Leasingbeginn die Fahrzeuganmeldung, oft eine Anzahlung, Bearbeitungsgebühren usw. zu zahlen. Auch weitere monatliche Kosten für den Lebensunterhalt sind zu berücksichtigen. Somit tut es gut, wenn man vor einem Leasing für sich selbst eine Haushaltsrechnung führt um zu erfassen, ob man sich ein Leasingauto bei dem jeweiligen monatlichen Einkommen auch wirklich leisten kann.
Aus diesem Grund verlangen auch alle Banken bei der Liquiditätsprüfung eine Selbstauskunft, in der solche Sachen angegeben werden sollten, um zu erfahren, ob sich eine Person das Auto auch leisten kann.
Was ist bei Leasingende zu beachten?
Grundsätzlich sollte man sich spätestens ein halbes Jahr vor Leasingende damit auseinandersetzen, was schlussendlich mit dem geleasten Objekt passiert. In den meisten Fällen bekommt man durch die Leasinggesellschaft schon frühzeitig Post, bei der aufmerksam gemacht wird, wann der Leasingvertrag zu Ende ist und welche weiteren Möglichkeiten man hat. Dadurch, dass oft nach dem Leasingende ein neues Auto angeschafft werden soll, muss man auch Wartezeiten und Transportkosten durch die neue Bestellung berücksichtigen.
Wichtig ist, dass der Restwert wirklich so gut wie möglich dem Marktwert entspricht, sodass Händler oder der Leasinggeber das Auto problemlos wieder zurücknehmen kann.
Die Leasinggesellschaft oder der Händler geht bei dem Restwert von einem normalen Verschleiß aus, das heißt, notwendige Reparaturen oder Service sollten noch frühzeitig vor Rückgabe getätigt werden. Acht Geben sollte man auch bei Details wie beispielsweise beim Profil und Zustand der Reifen und Felgen, starke Kratzer am Lack, Beschädigungen und Kratzer im Fahrzeuginnenraum, Bremsprofile und so weiter. Im Prinzip sollten Sie Ihr Fahrzeug dann so zurückgeben, sodass es ein Gebrauchtwagenhändler ohne gröbere Arbeiten oder Mängel verkaufen kann.
Ein guter Tipp daher: Senken Sie den Restwert schon beim Abschluss des Leasingvertrags etwas nach unten, sodass dann bei der Leasingrückgabe keine unnötigen Diskussionen aufkommen. Eine Senkung des Restwerts ist monatlich auf die Dauer leichter tragbar als am Schluss eine böse Überraschung. Schließlich sind Sie für den Restwert verantwortlich und nicht der Verkäufer.
Ist eine professionelle Fahrzeugaufbereitung vor oder bei Leasingende sinnvoll?
Immer mehr Personen lassen Ihr Fahrzeug vor Leasingende von einem Fahrzeugaufbereiter professionell aufbereiten. Bei so einer Aufbereitung werden dann kleine Kratzer entfernt, Flecken von Sitzen entfernt, Hundehaare und anderer Dreck beseitigt, das Auto poliert und wieder auf Hochglanz gebracht. In weiterer Folge können auch mittels Smart-Repair Dellen und Beulen beseitigt werden, kleine Lackschäden ausgebessert werden und Felgen wieder auf Vordermann gebracht werden. Die Kosten sind in der Regel zwischen 200€ und 400€, wobei die Wertsteigerung noch wesentlich höher ist. Somit können Sie Ihr Fahrzeug in einem sehr guten Zustand übergeben und der Leasinggeber oder Händler kann Ihnen einen höheren Rückgabepreis anbieten. Denn im ungepflegten Zustand werden oft noch mehr Mängel aufgenommen als im gepflegten.
Wer haftet für die Fahrzeugverwertung?
Je nach Leasingvariante gibt es Unterschiede bei der Haftung für die Fahrzeugverwertung bei Leasingende. Beim Operating-Leasing haftet in der Regel der Leasinggeber dafür, während beim meist genutzten Restwertleasing der Leasingnehmer für die Fahrzeugverwertung verantwortlich ist.
Sei es eine Rückgabe durch den Leasinggeber oder den Gebrauchtwagenhändler oder ein privater Ankauf, der Leasingnehmer muss sich darum kümmern, dass der offene Restwert beglichen wird.
Welche Kosten kommen bei Leasingende?
Oft hört man Geschichten von einem Bekannten, der einen Bekannten hat und dieser hat was gehört usw. Diese Storys kommen sicherlich auch vor, jedoch ist hier oft sehr viel Fantasie dabei. Im Normalfall (oder Idealfall) sollten gar keine Kosten auf den Leasingnehmer zukommen, außer das Bemühen der Verwertung des Fahrzeugs zum offenen Restwert. Wenn man das Fahrzeug durch ein neues eintauscht, ist dieser Punkt schon erledigt. Durch die Erfahrung diverser Banken kann man in der Regel den Restwert eines Fahrzeuges bei Leasingende schon recht genau ermitteln und wenn das Auto auch in einem angemessenen Zustand ist, gibt es überhaupt keine Probleme, das Auto zurückzugeben. Aufzahlen muss man nur, wenn man erhebliche Schäden am Fahrzeug hat, wesentlich mehr Kilometer gefahren ist (und somit der Restwert viel tiefer ist als angenommen) und das Fahrzeug nicht die üblichen Abnützungsspuren hat wie normal, sondern außerordentlich viele. Es liegt an jeder Person selbst, auf welchen Vertrag man sich einlässt, wie hoch oder tief der Restwert angesetzt wird und ob man damit einverstanden ist und es mit der Unterschrift des Vertrags bestätigt. Durch die steigende Anzahl an Leasingverträgen kann man aber durchaus behaupten, dass sich das System bewährt hat, und es in der Regel keine Probleme damit gibt.
Welche zusätzlichen Kosten gibt es beim Leasing?
Neben der Leasingrate gibt es nur zu Vertragsbeginn zusätzliche Kosten in Form einer Bearbeitungsgebühr (in der Regel zwischen 100€ und 250€) eine gesetzliche Vertragsgebühr und eine mögliche Anzahlung oder Sonderzahlung. Der Leasingnehmer muss sich außerdem dazu verpflichten eine passende Kasko-Versicherung neben der Haftpflichtversicherung abzuschließen, denn die Leasinggeber verlangen eine umfangreiche Versicherung des Fahrzeuges. Ob man alternativ noch ein Service-Paket, Zusatzversicherungen wie eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung, Rechtsschutzversicherung und der gleichen abschließt, bleibt jedem selbst überlassen.
Wer ist der Eigentümer bei einem Leasingfahrzeug?
Der Eigentümer des Fahrzeugs ist der Leasinggeber (oft Bank), welcher an den Leasingnehmer (Kunde) das Auto least („vermietet“). Der Händler ist der Verkäufer des Fahrzeuges an den jeweiligen Leasinggeber, oft ist es auch die eigene Fahrzeugherstellerbank.
Warum wird beim Leasing die Liquidität überprüft?
Damit der Leasinggeber sich sicher sein kann, dass die monatlich vereinbarte Rate über die Vertragslaufzeit bezahlt werden kann, wird die Liquidität mittels einer Selbstauskunft vor Beginn des Leasingantrags ermittelt. Wie auch bei jedem anderen Kredit oder Mietvertrag usw. will auch der Leasinggeber eine Auskunft über Ihre monatlichen Einnahmen und Ihre Zahlungsverpflichtungen haben. Damit kann sich der Leasinggeber feststellen, ob der Leasingnehmer die monatliche Rate wohl „stemmen“ kann. Als Nachweis der angegebenen Daten werden dazu auch Nachweise von den tatsächlichen Einkommen der letzten zwei bis drei Monate verlangt, sowie bei Unternehmen auch Bilanz Nachweise.
Was ist die Selbstauskunft?
Die Selbstauskunft dient dem Leasinggeber, die Liquidität des Leasingnehmers festzustellen. In der Selbstauskunft werden die persönlichen Daten des Leasingnehmers, sowie auch die groben monatlichen Einnahmen und Ausgaben eingetragen. Zusätzlich kann man weiteres Vermögen angeben (wie beispielsweise eine eigene Wohnung, die vermietet wird), damit die Bank eine gute Liquidität feststellen kann. Mit einer gut und ehrlich ausgefüllten Selbstauskunft, können Sie nicht nur der Bank helfen, Ihre Liquidität festzustellen sondern auch Sie haben einen besseren Überblick über Ihre monatlichen Ausgaben.
Was ist bei einer Leasingübernahme zu beachten?
Neben der Richtigkeit der angegebenen Daten sollte man auch auf eine mögliche offene Sonderzahlung achten und auf den offenen Restwert zu Vertragsende. Für eine Leasingübernahme fällt in der Regel eine Art Überschreibungsgebühr/Bearbeitungsgebühr an, diese ist mit dem Leasinggeber abzuklären. Zur Sicherheit sollte man sich auch vergewissern, dass alle bis zur Übernahme offenen Raten und Zahlungen getätigt worden sind, schließlich will man ja nicht für offene Forderungen anderer Personen zur Verantwortung gezogen werden. Es ist auch empfehlenswert, einen Ankaufstest des gewünschten Autos zu machen, oder zumindest es zu überprüfen, dass keine Mängel existieren, welche Sie bei Leasingende auf Ihre Kosten beheben müssen. In den meisten Fällen, kann man über die Kasko-Versicherung mögliche Schäden ohne hohe Kosten und ohne viel Aufwand vor der Fahrzeugübergabe reparieren lassen. Grundsätzlich ist es im Interesse aller Parteien, dass ein Fahrzeug ordnungsgemäß übergeben wird.
Was ist bei einem neuen Leasingvertrag zu beachten?
Neben den üblichen Faktoren wie Laufzeit, Anzahlung/Sonderzahlung, Restwert, monatliche Rate und die notwendigen dazugehörigen Versicherungen sollte man auch ganz genau auf zusätzliche Kosten wie Bearbeitungsgebühr, Ausstiegsklauseln, genaue Abrechnungszeiträume, Andienungsrechte und andere versteckte Klauseln achten.
In den meisten Fällen erfolgt die erste Leasingrate am Monatsersten und für einen vorher genutzten Zeitraum gibt es eine taggenaue Abrechnung, die dann zusammen mit der ersten Rate abgebucht wird. Zusätzlich werden bei der ersten Leasingrate Bearbeitungskosten und der gleichen eingezogen. Dadurch kann die erste Rate wesentlich höher (oder fast doppelt so hoch ist) ausfallen wie in den restlichen Monaten.
Ist eine Anzahlung/Sonderzahlung vorteilhaft?
Eine Anzahlung/Sonderzahlung ist in den meisten Fällen vorteilhaft, muss es aber nicht sein. Sehr sinnvoll ist eine Anzahlung/Sonderzahlung für Privatpersonen, welche eine niedrige monatliche Rate priorisieren, denn durch die Anzahlung sinkt entweder das Finanzierungsvolumen, oder die Anzahlung wird über die Laufzeit aufgeteilt und somit ein wesentlicher Betrag von der monatlichen Rate abgezogen. Zum Teil verlangen Banken einen gewissen Prozentsatz oder eine gewisse Summe als Anzahlung, damit sie sich Zahlungsschwierigkeiten der Kunden und bei anderen Liquiditätsschwierigkeiten besser absichern kann.
Für Unternehmer, welche eine hohe monatliche Rate erreichen wollen, um damit höher monatliche Ausgaben tätigen zu können, ist eine Anzahlung unvorteilhaft, da sich durch die Anzahlung die monatliche Rate verringert und somit die Ausgaben kleiner sind.
Was sind automobile Finanzdienstleistungen?
Unter automobilen Finanzdienstleistungen versteht man alle Leistungen, auf die im Zuge einer Fahrzeugfinanzierung zugreifen kann. Dies ist neben der Leasingmöglichkeit auch die Kreditmöglichkeit, die Möglichkeit von Fahrzeuganschlussgarantien, sowie alle Arten der Fahrzeugversicherungen wie Voll- & Teilkaskoversicherungen, Haftpflichtversicherungen, Zusatzversicherungen wie Arbeitslosigkeits- und Arbeitsunfähigkeitsversicherungen, Rechtsschutzversicherungen, Insassenschutzversicherungen und alle Arten die damit zusammenhängen. Im weiteren Sinn zählen auch monatlich zahlbare Service-Angebote im Zuge des Fahrzeugleasings zu Finanzdienstleistungen.
Vereinfacht gesagt, zählen zu automobilen Finanzdienstleistungen alle Arten von Leistungen die man im Zuge einer Fahrzeugbeschaffung monatlich (oder in anderen regelmäßigen Abständen) über eine gewisse Laufzeit bezahlen kann.
Warum muss man beim Leasing eine Vollkasko-Versicherung abschließen?
Der Leasinggeber, fordert als wahrer Eigentümer des Leasingfahrzeugs zur eigenen Absicherung und zur Sicherheit des Leasingnehmers eine angemessene Versicherung, damit das Fahrzeug auch in Schadensfällen entsprechend instandgesetzt werden kann und keine weiteren Schwierigkeiten dadurch entstehen. Da normale Haftpflicht- und Teilkaskoversicherungen nicht die geforderten Leistungen beinhalten, ist der Leasingnehmer zur Vollkaskoversicherung mehr oder weniger gezwungen. Dem Leasinggeber ist es in der Regel egal, bei welcher Versicherungsanstalt die Vollkaskoversicherung abgeschlossen wird und wie hoch ein eventueller Selbstbehalt ist, bzw. auf welche Leistungen ein solcher anfällt. Passende Vollkaskoversicherungen werden des Öfteren auch im Zuge eines Leasingangebots als Komplettpaket vom Leasinggeber mitangeboten. Da viele Fahrzeughersteller eigene Banken und passende Versicherungsinstitute besitzen, kann man von diversen Vorteilen profitieren. Herstellerunabhängige Banken kooperieren zum Teil auch mit anderen Versicherungsinstituten, somit gibt es auch von dieser Seite Komplettpakete mit Preisvorteilen.
Was ist die GAP-Deckung und warum ist diese gut?
Bei neuen und jungen Fahrzeugen sinkt der Marktwert wesentlich schneller als bei älteren Gebrauchten. Somit ist auch im Falle eines Leasings der Marktwert in den ersten Monaten viel tiefer als der offene Betrag beim Leasing. Diese Differenz kann unter Umständen mehrere Tausend Euro ausmachen. Sollte ein Leasingnehmer das Pech haben und mit seinem Auto in den ersten Monaten eines Leasings einen Totalschaden haben, gibt es Versicherungen die nur den Zeitwert (=Marktwert) ausbezahlen. Für die Differenz zum offenen Betrag des Leasings müsste der Leasingnehmer dadurch selbst aufkommen. Die GAP-Deckung ist die Absicherung gegen eine so hohe Aufzahlung zum offenen Betrag. Durch die GAP-Deckung zahlt nämlich die Versicherung den offenen Betrag des Leasings aus – auch wenn dieser höher ist als der Restwert. Wenn der Marktwert im Laufe der Zeit aber wieder höher ist als der offene Betrag beim Leasing, zahlt die Versicherung den Marktwert.
Somit ist bei Vollkaskoversicherungen Acht zu geben, ob diese GAP-Deckung inkludiert ist oder nicht. Viele Versicherungen bieten diese Absicherung nur gegen Aufpreis zur Vollkasko an, oder mit einem zusätzlichen Selbstbehalt. Hier ist demnach Vorsicht gefragt, da auch große Preisunterschiede entstehen könnten.
Wer zahlt beim Leasingfahrzeug die Fahrzeugzulassung?
Die Fahrzeugzulassung zahlt in der Regel der Leasingnehmer, da ja dieser das Fahrzeug nutzt. Ausnahmen sind natürlich Aktionen des Leasingnehmers, bei der dieser für die Kosten der Anmeldung aufkommt.
Kann man einen laufenden Leasingvertrag vorzeitig beenden?
Man kann einen laufenden Leasingvertrag jederzeit vorzeitig beenden. Jedenfalls sollte man sich aber die Kosten sehr genau anschauen, da in den ersten Monaten des Leasings eine Vertragsauflösung sehr teuer sein kann. Gegen Ende eines Leasingvertrags kommt man eher ohne Aufzahlungen davon, da unter Umständen der Marktwert des geleasten Autos schon höher ist als noch der offene Restwert. In jedem Fall kann man ein Leasingfahrzeug problemlos zu einer Übernahme anbieten oder selbst zu den noch offenen Kosten ankaufen. Bei einer Leasingübernahme zahlt in der Regel der Übernehmer nur eine Bearbeitungsgebühr für die Abänderung des Leasingvertrags an den Leasinggeber.
Gibt es „All-Inclusive“ Leasingvarianten?
Es werden immer mehr „All-Inclusive“ Leasingvarianten angeboten. Jedoch unterscheiden sich diese von Anbieter zu Anbieter und teilweise kann man sich bei Komplettanbieter auch „All-Inclusive“ Pakete selbst zusammenstellen.
Man sollte auf jeden Fall beachten, welche Paketinhalte bei einem solchen Angebot inkludiert sind. Ist es nur ein „kleineres Paket“ bei dem neben dem Leasing auch die Vollkasko- und Haftpflichtversicherung inkludiert ist, oder ist auch ein passendes Service-Paket, eine Anschlussgarantie sowie Zusatzversicherungen inkludiert?
Komplettpakete werden in der Regel oft etwas günstiger mit verschiedenen Paket-Rabatten angeboten und sind möglicherweise etwas günstiger als die einzelnen Leistungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass man alles aus einer Hand bekommt und dadurch einen Ansprechpartner bei allfälligen Problemen hat.
Ist ein Leasing in Verbindung mit einem Service Vertrag sinnvoll?
Je nach Situation kann ein Service Vertrag natürlich auch sinnvoll sein. Wenn man beim Leasing nur auf eine günstige monatliche Rate schaut, ist ein Service Vertrag nicht so sinnvoll, da diese zusätzlich zur Leasingrate, zur Versicherung usw. bezahlt werden muss.
Ein großer Vorteil ist jedoch die monatliche Überschaubarkeit der Kosten, da diese gleichzeitig mit der Leasingrate mitbezahlt werden. Somit kann man das Auto ohne hohen Kosten zur Werkstatt stellen um es warten zu lassen. Auch bei Leasingende hat man den Vorteil, offene Arbeiten ohne Aufzahlung noch durchführen zu lassen und somit den Restwert des Fahrzeugs möglicherweise zu erhöhen.
Unternehmer haben zudem den Vorteil, dass nur ein Betrag als „Komplettpaket“ des Leasinggebers abgebucht wird und somit auch die monatlichen Service- und Wartungskosten eine höhere Betriebsausgabe darstellen.
Durch die Vielfalt der Anbieter sollte man in jedem Fall vergleichen, welche Leistungen in einem Service Vertrag inkludiert sind. Ist es nur ein §57a Gutachten mit Ölwechsel Service und Reifenwechsel oder sind auch neue Reifen, neue Bremsen, notwendige Inspektionen und andere Verschleißteile in diesem Paket inkludiert?
Auch wenn die monatliche Rate eines Service Vertrags etwas hoch erscheint, so kann diese durch ein Gesamtpaket durchaus günstiger sein, als wenn man alle Leistungen ohne Service Vertrag in einer Werkstatt machen lasst.
Ist beim Leasing die Wartung Pflicht?
Ja, beim Leasing ist eine ordnungsgemäße Wartung des Fahrzeuges Pflicht, denn bei Nichteinhaltung der Wartungsintervalle kann nicht nur das Fahrzeug geschädigt werden, auch der Restwert sinkt wesentlich und dies führt zu höheren Kosten bei Vertragsende.
Durch passende Service-Pakete kann man mittlerweile die monatlichen Kosten überschaubar halten und mit der Leasingrate mitbezahlen. Wichtige Wartungen sollten zudem wegen Garantie und Gewährleistungsansprüche in einer passenden Markenwerkstatt durchgeführt werden, während kleinere Service wie Reifenwechsel usw. auch von freien Werkstätten problemlos durchgeführt werden können.
Grundsätzlich darf man in jeder KFZ Werkstatt die Wartungen durchführen lassen, ohne das der Restwert sinkt oder man Garantieansprüche zurückgewiesen bekommt, jedoch kann man bei Vorlage eines lückenlosen Servicehefts leichter Reklamationen durchbringen.
Zahlt sich Leasing für Firmen aus?
Firmen können sehr von Leasingfahrzeugen profitieren. Zum einen dadurch, dass die monatlichen Raten eine Betriebsausgabe sind und daher Steuern niedriger ausfallen und auch die Umsatzsteuer der monatlichen Raten geltend gemacht werden kann. Zum anderen profitieren Unternehmen dadurch, dass durch die „Langzeitmiete“ das Fahrzeug zu Laufzeitende ohne weitere Probleme zurückgestellt werden kann und auch die Liquidität wesentlich besser ist, als wenn man das Auto kaufen würde. Gerade bei Unternehmen, die nur kurzfristig einen erhöhten Bedarf an Mobilität haben, zahlt sich daher ein Leasing ganz besonders aus.
Es gibt für Großabnehmer eigene Flottenmanagement Systeme, mit der man eine Großzahl an Dienstfahrzeugen genau koordinieren kann und jederzeit alle Kosten im Blick hat.
Bekommt man die Mehrwertsteuer bei der Leasingrate zurück?
Als Privatperson bekommt man die Mehrwertsteuer nicht zurück.
Als Unternehmer bekommt man mit den notwendigen Unterlagen (Nachweis UID-Nummer) die Mehrwertsteuer vom Finanzamt rückvergütet. Dass zählt jedoch nicht für Anzahlungen oder Sonderzahlungen, da diese Netto-Beträge sind.
Was sind Leasingrückläufer?
Als Leasingrückläufer werden Fahrzeuge bezeichnet, welche sich schon einmal in einem Leasingvertrag befunden haben. Das können Privat- sowie Firmenfahrzeuge gewesen sein. Dadurch, dass es recht kurze Leasingverträge gibt, gibt es auch noch sehr junge Leasingrückläufer mit noch wenig Kilometer. Günstige Leasingrückläufer sind vor allem ehemalige Firmenfahrzeuge, mit denen während der Leasingdauer viel Kilometer gefahren worden sind. Somit ist schon während der ersten Leasinglaufzeit ein niedriger Restwert entstanden, Folge dessen ist auch der Verkaufspreis dementsprechend niedrig.
Zu wem kann man während des Leasingvertrags bei offenen Fragen Kontakt aufnehmen?
Grundsätzlich können Sie jederzeit zum jeweiligen Leasinggeber Kontakt aufnehmen, auch wenn die jeweilige Leasingbank nichts mit dem Fahrzeugverkauf zu tun hat. Dadurch, dass Herstellerbanken meistens direkt über die Zweigniederlassungen der Autohändler fungieren, kann in den meisten Fällen auch Ihr Autoverkäufer weiterhelfen, am besten jener, bei denen Sie Ihr Auto gekauft (und eventuell auch geleast) haben.
Falls Sie das Fahrzeug hier auf autoleasen.at über den Online-Kalkulator geleast haben, steht Ihnen auch unser Support-Team von autoleasen.at zur Verfügung. Falls wir nicht weiterhelfen können, wenden Sie sich bitte an unseren Kooperationspartner, der Raiffaisen-Leasing GmbH.
Um zügig und exakt auf Ihre Wünsche eingehen zu können, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie bei einem Anruf oder einer anderen Kontaktaufnahme auch Ihre Leasingunterlagen (mit der Vertragsnummer) bei der Hand haben und diese bekannt geben, damit sich der Bearbeiter leichter tut, in Ihrem konkreten Fall helfen zu können.
Wer ist für Garantie und Gewährleistung verantwortlich?
Für Garantie und Gewährleistungen haftet, wie auch bei einem Barkauf, immer der verkaufende Händler des Fahrzeuges. Falls Sie das Auto bei einem Gebrauchtwagenhändler kaufen, das Fahrzeug aber noch innerhalb der Herstellergarantie ist, haftet auch der Hersteller bei Garantieansprüchen.
Eine Ausnahme bildet die optionale Garantieverlängerung, welche man im Zuge eines Leasings erweitern können. In dem Leistungszeitraum zwischen Ende der Herstellergarantie und Ende des Leasingvertrags ist man mit einer solchen bei Garantieansprüchen „versichert“. In diesem Fall haftet derjenige, bei dem Sie die Garantieverlängerung abgeschlossen haben, dass sind in der Regel die Fahrzeugherstellerbanken selbst. Bei Garantieansprüchen wird deswegen auch meistens direkt mit der Herstellerwerkstatt abgerechnet, bei der Sie Ihr Auto gekauft haben.
Gibt es einen großen Unterschied zwischen Fahrzeugherstellerbanken und normalen Banken?
Vom Leasingablauf selbst gibt es keinen großen Unterschied zwischen Fahrzeugherstellerbanken und normalen Banken. Auch die Leasingvarianten sind in der Regel die gleichen.
Ein Unterschied ist jedoch, dass die Herstellerbanken oft Aktionen mit dem Fahrzeugpreis verbinden. Beispielsweise ist somit der Fahrzeugkauf bei einer Finanzierung über die Herstellerbank günstiger, als wenn Sie bei einer anderen Bank das Fahrzeug leasen. Diese und ähnliche Aktionen runden sich durch Kombi-Pakete, wie beispielsweise auch eine inkludierte Versicherung, ab.
Mittlerweile arbeiten aber auch herkömmliche Banken mit externen oder eigenen Versicherungen, sowie auch mit anderen Firmen der Autobranche zusammen und dadurch können auch diese solche oder ähnliche Aktionen ermöglichen. Beispielsweise gibt es dann 4 Winterräder und die ersten 3 Raten einer Kaskoversicherung kostenlos, wenn Sie bei der Bank X einen Leasingvertrag und im Zuge dessen beim Kooperationspartner Y die Versicherung abschließen.
Welche Zusatzversicherungen sollten bei einem Leasing beachtet werden?
Neben den „üblichen“ Angeboten, wie beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung, sollte man sich eventuell auch um andere Zusatzversicherungen Gedanken machen:
Arbeitslosigkeits-/Arbeitsunfähigkeitsversicherung: Diese Versicherung übernimmt ab einem gewissen Zeitpunkt einer Arbeitslosigkeit oder eine Arbeitsunfähigkeit die Kosten für das Leasing bis zu einem gewissen Zeitraum. In den meisten Fällen springt sie ab einer Arbeitslosigkeit oder Unfähigkeit ab drei Monaten ein und gilt dann für ein Jahr. Gerade in Berufen, bei welchen es nicht sicher ist, wie lange das Dienstverhältnis gilt, kann so eine Versicherung durchaus Sinn machen.
Insassenschutzversicherung: Mitfahrende Personen sowie Personen, welche direkt mit einem Unfall zu tun haben sind damit geschützt, denn Personen sind weder mit der Haftpflicht Versicherung versichert und auch oft nicht mit Kasko-Versicherungen. Somit wird auch im Falle einer bleibenden Invalidität oder im schlimmen Fall eines Todes eine gewisse Summe ausgeschüttet. Meistens sind im Zuge dieser Versicherung auch ein Taggeld im Spital sowie auch der Rücktransport vom Ausland zum Wohnort inkludiert.
Wer darf das Leasingauto bei einem Unfall reparieren?
Grundsätzlich darf jede autorisierte Werkstatt einen Unfall bei Ihrem geleasten Auto reparieren, bei Garantie oder Gewährleistungsansprüchen sollte man aber die nächste Markenwerkstatt aufsuchen. Bei Kleinschäden kann man trotzdem ohne weiteres zu entsprechenden Spezialisten gehen, wenn diese die Möglichkeit haben, Reparaturen auch mit Ihrer Kasko-Versicherung abzurechnen. Ein Vorteil der Kasko-Versicherung ist es aber, dass Reparaturen auch in der oft teureren Markenwerkstatt problemlos durchgeführt werden können, da oft kein oder nur ein geringer Selbstbehalt für den Leasingnehmer anfällt.
Ist man bei einem Leasingauto an eine Werkstatt gebunden?
Nein, grundsätzlich ist man bei einem Leasingauto an keine Werkstatt gebunden. Es ist aber sinnvoll, gerade im neuwertigen Zustand eines Autos die Markenwerkstatt zu besuchen, da diese dann auch oft noch nach Ende der eigentlichen Garantie kulanter bei Defekten ist, als wenn man kein einziges Mal dort war und dann einen Mangel reklamieren wollen. Natürlich will der Leasinggeber, dass seine Autos regelmäßig gewartet werden und alle notwendigen Service gemacht werden. Diese Arbeiten müssen in jedem Fall durchgeführt werden, auch im Interesse des Leasingnehmers, da ansonsten der Restwert am Leasingende tiefer ist, als ursprünglich ausgemacht. Wenn aber kleinere Service-Arbeiten wie §57a-Gutachten oder ein Ölwechsel nicht bei der Markenwerkstatt gemacht werden, ist das in der Regel kein Problem. Wichtig ist aber, dass die Arbeiten durch eine autorisierte Werkstatt anhand von Gutachten, Rechnungen und Einträge im Serviceheft nachgewiesen werden kann.
Was ist bei einem Totalschaden zu tun?
Bei einem Totalschaden müssen Sie neben dem Kontakt zur Versicherung auch Kontakt zum Leasinggeber aufnehmen, da dieser entscheidet, wie mit dem Fahrzeug und mit dem Leasingvertrag weiter vorgegangen wird. In der Regel wird ein Gutachter bestellt, welcher beurteilt, wie hoch der Schaden wirklich ist und dann wird abgewogen, ob es sich auszahlt, dass Fahrzeug zu reparieren oder nicht.
Darf man andere Felgen auf ein Leasingfahrzeug geben?
Ja, man darf andere Felgen auf ein Leasingfahrzeug geben, für die Kosten ist aber der Leasingnehmer verantwortlich. Oft stellen andere Felgen (zum Beispiel der Wechsel von Stahl auf Alu-Felgen) auch eine Wertsteigerung dar, in so einem Fall ist auch der Leasinggeber zu Ende der Vertragslaufzeit einverstanden. Es wird aber vorausgesetzt, dass das Fahrzeug mindestens mit denselben oder vergleichbaren Felgen/Reifen zurückgegeben wird, da diese ja auch ausschlaggebend für den Restwert sind. Des Weiteren wird auch erwartet, dass das Auto immer auch mit dazugehörigen Sommerreifen (und natürlich auch passende Felgen) zurückgegeben wird. Dadurch ist es nicht sinnvoll, wenn man vor Vertragsende die schönen Alufelgen mit Sommerbereifung verkauft und dem Händler das Fahrzeug mit Stahlfelgen und Winterreifen retourniert. Dieser wird höchst wahrscheinlich das Fahrzeug nicht mit dem offenen Restwert zurücknehmen.
Darf man ein Leasingauto während der Laufzeit tunen?
Grundsätzlich darf man ein Leasingauto während der Laufzeit auch tunen lassen. Für anfallende Kosten ist aber der Leasingnehmer verantwortlich. Zudem sollte in so einem Fall auch der Leasinggeber und die Versicherung informiert werden, da es sich ja auch um eine Veränderung der Fahrzeugleistung handelt und diese entsprechend eingetragen werden muss.
Zum Teil gibt es die Möglichkeit, Fahrzeuge direkt vom Hersteller über Sub-Unternehmen tunen zu lassen, somit kann der Hersteller direkt mit der Herstellerbank in Verbindung treten und alle angefallenen Änderungen bekannt geben.
Wichtig ist es auch ab zu klären, was bei Vertragsende zu machen ist oder ob es durch das Tuning eine Anpassung des Restwertes gibt.